Mittwoch, 3. Februar 2016

A Game of Bones



Haha, schlechter Wortwitz, badum-TSSS.
Für die gute Frau Ni Phadraig nahm ich mir ja viel geschnitzen Knochenkrams vor, hier also der Einstand: eine Gürtelschnalle. Durchlassbreite knaaapp 2,5 cm, 6,5 cm lang. Rinder-Mittelfußknochen. Nachempfunden dem Fund von Lewis (die geilen Schachfiguren aus Walrosselfenbein), frühes, vermutl. norwegisches HoMi. Was hab ich teilweise während der knapp 20 Stunden, die das gedauert hat, geflucht.

Und weil ich darum gebeten wurde, hier ein kleines How-To dafür:


Das war aber nicht alles, denn mir wurde zu Weihnachten das Kochbuch zu Game of Thrones geschenkt (deutsche Variante vom Zauberfeder-Verlag) und nachdem meine Lemoncakes absolut furchtbar wurden (ich kann zwar gut kochen, aber backen? Nope.), hab ich das "Honigbestrichene Hühnchen" in der Kategorie Norden ausprobiert. Sehr geil, vor allem mit der sirupartigen Honig-Essig-Trockenfrucht-Sauce. 
Allgemein muss ich sagen, dass mir das Buch sehr gefällt, denn 1. enthält es sehr viele historische Vorlagen an Rezepten (z.B. elisabethanische Kuchenartige oder poudre douce), gibt aber auch moderne Varianten an. Ungewöhnliche oder schwer aufzutreibene Fleischsorten werden mit Vorschlägen für Alternativen angegeben, auch sonst ist die Aufmachung sehr schön gelungen. Ich denke, das wird sich vor allem für die LARP-Küche sehr lohnen. Aber seht selbst...


Kommentare:

Silvia Bestgen hat gesagt…

Die Schnalle ist wirklich toll geworden !

Dvergr hat gesagt…

Danke, danke. :)