Mittwoch, 28. Dezember 2016

Birka-Börse



Zu Weihnachten darf sich jemand über diese Börse nach Birkafund freuen. ;) Grab Bj 750, gemacht aus rotbraunem Ziegenleder und Streifen aus Reh, wendegenäht mit Leinengarn. Die Glasperle als Verschluss hab ich auch nach Birkafund gedreht. Leider habe ich nicht alle kleinen Streifen Leder durchziehen können, die das Original hat, denn selbst hier war es schon extreeeem friemelig. Für die nächste Börse der Art merken: dünnere Nadeln als die Einspann-Fädelnadeln zum Fädeln nehmen und kleinere Riemendurchzugslaschen schneiden, dann sieht es proportionierter aus. Beim Original waren die Lederstreifen wohl vergoldet.

Hier die Einzelteile:

Freitag, 16. Dezember 2016

Messer: Mooreiche und Kupfer



Mal wieder ein Messerchen fertig gemacht.
Klinge: Lauri Carbon 95 mit 9,5 cm Länge, rostend
Griff: Mooreiche (geschliffen bis K1500 und mit Leinöl gefinisht), Hirschgeweih und Kupfer
Scheide: wassergeformtes Walkleder 3 mm mit Kupferverzierungen
Gesamtlänge: ca. 24 cm, ein Messer für größere Hände
Ich hab das Leder diesmal gefärbt, allerdings nicht mit moderner Farbe, sondern mit Eisen(II)acetat aka Vinegaroon, also einem Reaktionsprodukt von Essig und Eisen (-> Stahlwolle für ein paar Tage in Essig gelöst), das eine chemische Reaktion im Leder hervorruft und es schwarz färbt. Nach dem Färbebad (2 min) etwa habe ich das Leder in Natronlauge neutralisiert, dann trocknen lassen und seeeehr umfangreich geölt (Leinöl) und gefettet (Bienenwachs-Pflege), da mit Vinegaroon gefärbtes Leder viel Öl braucht. Es bekommt dadurch einen leichten blauen Schimmer.
Kein bestimmter Fund als Vorlage, aber von Messer aus Schweden (Gotland, Birka) inspiriert, vor allem die Griffabschlussplatte mit Ring.
Fun fact: Vinegaroon wird auch als Holzbeize verwendet, um es zu "ebonizen". Gibt auf Holz einen schönen Alterungseffekt. Ich probiere es beim nächsten Holzteil mal aus.

Donnerstag, 8. Dezember 2016

Hochland-Bilder

In den letzten Wochen entstanden diverse Fotos meines Hochland-Charakters (und natürlich auch anderen), meist bei unschönem Wetter mit nassen Füßen, aber was tut man nicht alles für Fotos. ;) Geschossen haben sie jeweils Kollegen aus der Gruppe.

Hochland: Fantasy-Hintergrund einer örtlichen LARP-Gruppe, der ich beigetreten bin. Wilder Mix aus div. frühmittelalterlichen und keltischen Einflüssen, mit eigener Mythologie, archaischem Ahnenkult, Klankultur, kulturell "fäntelkeltisch", z.B. mit irischen und schottischen Namen und benutzten Vokabeln. Mein Charakter hat die meisten Anleihen im Bereich Pikten 600-800 und Wikinger. Wir mögen hochwertige Leder- und Wollklamotten, bauen fast alles selber und sind auch ansonsten oft gemeinsam unterwegs.








Wenn man beim bearbeiten versehentlich den eigenen Umriss zu einem Brush in GIMP umwandelt... :D 
Creepy Saoirse is watching you.

Dienstag, 6. Dezember 2016

Nachträge #2: Gedöns

Abgesehen von LARP-Waffen hab ich natürlich in der letzten Zeit auch lauter andere Sachen verwerkelt, die ich hier nachträglich eintragen wollte.

Messerscheide Birkastil, nach Grab Bj 151, für das Messer mit Erlengriff


Eide-Börsen aus Ziegenleder und Rehleder



 Handspindel: Wirtel aus Speckstein (25 g, Allround-FrüMi-Form) und Schaft aus gestockter Birke


 Snapsack aus einem Ziegenfell für meinen Hochland-Charakter


 Noch ein Paar Jorvik-Socken, krappgefärbte, gezwirnte Schurwolle


Kleine Fibeln aus Bronzedraht (Allround FrüMi)

Montag, 3. Oktober 2016

Nachträge #1: LARP-Waffen

Lange hab ich nichts geschrieben (jaja, die Uni...), viel hat sich angestaut in den letzten Monaten.
Außerdem hab ich das Drachenfest und - wie jedes Jahr - das Epic Empires besucht, beide diesmal als Zwerg. Aber nun zum Gebastel, zunächst die LARP-Waffen, die ich in den letzten Monaten gebaut hab.

Schilde: Rundschilde und Keltenschild La Tène
Für zwei verschiedene Mitlarper: Rundschilde mit Wunschbemalung. Einer 70 cm Durchmesser und DSA-Symbolik, einer 90 cm und eine Triskele.



 
Ein anderer Mitspieler bat mich um einen Keltenschild in Leinenoptik, gleich zwei Experimente und Neuheiten für mich. Kelten (La-Tène-inspiriert) und eine original Stoffoptik mit naturfarbenem Leinen. Ich hab noch kein final gutes Bild, aber weil ich schon so Bisschen stolz bin, dieses Ding endlich fertig zu haben, hier zumindest ein Bisschen was. Misst ca. 50x100 cm, wiegt... ein paar Kilo? ^^ Hat einen Kern aus Pappel, ist rundum gepolstert, hat einen Mittelgriff im Buckel inkl. Trageriemenaufhängung und ist mit Ikea-Leinen bezogen. Was hab ich geflucht, als immer mal wieder ein Tropfen Farbe auf das Leinen fiel und ich nachbessern musste, denn gerade die "Rohhaut" vorher fertig latexen und dann kleben wäre arg friemelig gewesen. Aber ich schätze die Herausforderung und hab unglaublich viel beim Bau gelernt, unter anderem, den Zeitfaktor bei unbekannten Techniken nicht zu unterschätzen... *hust*
Der Schild wurde gleich liebevoll "Die Panzerschnecke" getauft.




FrüMi: Axt, Sax und Speer
Man kann nie genug einfache Allroundwaffen haben.
Für general FrüMi purposes gibt's die ersten Ergebnisse meiner diesjährigen Frühlingswaffenbausession. Zunächst eine wikingerzeitliche Axt (für die Nerds: Petersen Typ K Norwegen) mit extra crooked Bestielung mit Schnitzoptik und echt gutem Gewicht (da ist einiges an Blei drin...), super zu händeln. Gewickelt mit sämischem Rehleder - und diesmal die Befestigungskeile nicht vergessen!

Beim Seax hab ich verschiedene Formen und Muster aus dem wikingerzeitlichen York aufgegriffen, die Verzierung findet sich z.B. an diversen Saxscheiden des mittleren 10. Jhd (für Nerds: Cameron 15659 z.B., s. Mould/Carlisle/Cameron, Lederfunde Jorvik). Die Klingenform entspricht dem angelsächsischen broken back seax, wie es seit dem 7. Jhd immer wieder im Fundgut auftaucht. Der Griff ist aus einem Stück Rentiergeweih, abgesetzt mit Lederscheiben und Roteichen-Kernholz, der Kernstab ist mit Epoxy eingeklebt. Es ist durch eine lange Ledereinlage am Kernstab stichfähig. Hier kombiniere ich zwei Sachen, die ich echt gern mache: Messer bauen und LARP-Waffen basteln.
Bei beiden Waffen hab ich eine Optik verschiedener verschmiedeter Eisensorten angestrebt, daher die Linienverläufe an den Klingen. Man stelle sich also vor, es wäre wie bei realen Schneiden eine extra Schicht für die Klinge mittig eingesetzt worden.

Ein Speer, den ich schon im Mai gebaut hab, von dem ich aber nie ordentliche Fotos gemacht hab. Baureihe Axt und Sax, ähnlicher Stil und gleiche Holzoptik (natürlich verzogen), etwa 1,65 m lang, stichfähig, leicht und wendig. Allround-Form, hauptsächlich aber für die Hochländerin. Lederwicklung aus sämischer Ricke, unten gleich zur Lösung des nervigen "Mir geht am Speerfuß das Latex ab!"-Problems. Mittlerweile schon gut in Gebrauch gewesen, wie man sieht. Macht unfassbar viel Spaß im Kampf, lässt sich einhändig und zweihändig ausgezeichnet führen.





Hochland: Knochen-Fischspeer 
Damit unser "Schamane" sich auch endlich vernünftig verteidigen kann, hab ich ihm einen Speer gebaut, genauer gesagt einen Fischspeer. Das erste Mal Knochenoptik ausprobiert, find's ganz gelungen. So ca. 1,80 m dürfte das Teil lang sein, in der beliebten Ausführung "hässlicher, schiefer Stock ausm Wald", wie auch meine Axt und mein Speer. Vorlage waren eine Legofigur (siehe Blog) und diverse prähistorische Knochenharpunen. Das Ding wird ja noch weiter verziert, dann postet der entsprechende Mensch sicher auch noch Bilder. Symbole im Leder nicht von mir. Ausnahmsweise mal nicht auf Stichtauglichkeit gebaut, ist eher eine Hiebwaffe. Viel Spaß damit! 


Dienstag, 19. April 2016

Wendeschuhe Jorvik 4a1



Lang hab ich ja schon mit dem Gedanken gespielt und jetzt endlich umgesetzt: wendegenähte Schuhe. Genauer gesagt ist es der Typ Jorvik 4a1 nach Mould/Carlisle/Cameron ("Anglo-Scandinavian Leather and Leatherworking", 2003). Erstmal preiswerteres Rindsleder 2 mm genommen, das optisch ungefähr dem rotbraunen Ziegenleder entspricht, das so gern verwendet wird, dazu 4-5 mm Rindsleder als Sohle, das noch in meiner Lederkiste schlummerte und davon träumte, eine Armschiene zu werden. Dazu natürlich die passenden Socken, inspiriert von der Coppergate Socke aus dem 10. Jhd. All das für einen LARP-Ausflug in den anglo-nordischen Bereich.
Für den ersten wendegenähten Versuch bin ich ganz zufrieden, nächstes mal möchte ich die Sohle-Oberleder-Passung verbessern.




Zum Ausflug gehört auch noch ein wenig Schmuck, hier eine Kette aus anglo-nordischen Perlen (vor allem Jorvik-Funde), die ich gemacht habe, mit einem frei interpretierten Knochenkreuz dazu. Ich habe bisher keine Funde zu Knochenkreuzen aus dem FrüMi auftreiben können, aber aus dem Norwegen des 11./12. Jahrhunderts sind zumindest Holzkreuze bekannt. Ich weiß auch, dass die wenigsten Perlenketten symetrisch aufgebaut wurden, aber persönlich tut es meinem optischen Empfinden einfach weh, wenn sie es nicht sind. ;)


Mittwoch, 24. Februar 2016

The Celtic Fringe: Orkney Hood



Okay, ich traue etwa drei Leuten zu, diesen Wortwitz im Titel witzig gefunden zu haben.
 
Mehr Zeug also, das ein frühmittelalterliche Schotte getragen haben soll. Dieses Mal: die Orkney-Gugel. Vermutlich ein Recyclingprodukt für einen Kinderkopf, daher war einiges an Schnittanpassung nötig, bis es auf meinen breiten Schultern saß. Inkl. einer groben Interpretation der unteren Borte mit den eingewobenen Fransen, hier aus walnussgefärbter Wolle. Rest der Wolle von dunklen Schafen, auch der obere Stoff. Hatte keinen schönen Fischgrat der Art, fand diesen Gleichgrat als Ersatz sehr passend. Später noch etwas einranzen und los geht der Spaß beim Hängenbleiben im Unterholz... Zotteln ftw.

Freitag, 12. Februar 2016

Ledertasche Loch Glashan


Für Saoirse wollte ich mehr Leder und auch einen Look, der ins frühmittelalterliche Schottland und Irland passt. Da kam mir der Fund von Loch Glashan (Argyll, Schottland) gerade recht, denn er enthält Teile einer Ledertasche, die vermutlich im 6. oder 7. Jhd. von einem Mönch als Buchtasche genutzt wurde. Das National Museum of Scotland fertigte eine Rekonstruktion an, die mir zur Anleitung genügte, denn schwer oder langwierig ist der Zusammenbau nicht, es wird alles nur mit Lederbändern verbunden. Das Leder ist ein Schweinsvelour aus dem Hause Flach (<333), die Riemen hab ich aus Reststücken davon mit dem Bandschneider geschnipselt. Das Flechtmuster der Tasche hab ich am Riemen weitergeführt, für mehr Stabilität und einen schönen Look.
Meine Tasche ist ca. 30x30 cm groß.

 

Donnerstag, 11. Februar 2016

Die Vorteile des Lebens im Norden

... sind u.a., dass man in weniger als einer Stunde am Strand ist und dann einfach mal für's Feeling eine längere Strandwanderung in Klamotte machen kann. 4°, Regen und Wind? Kein Problem, Wollklamotten. ;)



Mittwoch, 3. Februar 2016

A Game of Bones



Haha, schlechter Wortwitz, badum-TSSS.
Für die gute Frau Ni Phadraig nahm ich mir ja viel geschnitzen Knochenkrams vor, hier also der Einstand: eine Gürtelschnalle. Durchlassbreite knaaapp 2,5 cm, 6,5 cm lang. Rinder-Mittelfußknochen. Nachempfunden dem Fund von Lewis (die geilen Schachfiguren aus Walrosselfenbein), frühes, vermutl. norwegisches HoMi. Was hab ich teilweise während der knapp 20 Stunden, die das gedauert hat, geflucht.

Und weil ich darum gebeten wurde, hier ein kleines How-To dafür:


Das war aber nicht alles, denn mir wurde zu Weihnachten das Kochbuch zu Game of Thrones geschenkt (deutsche Variante vom Zauberfeder-Verlag) und nachdem meine Lemoncakes absolut furchtbar wurden (ich kann zwar gut kochen, aber backen? Nope.), hab ich das "Honigbestrichene Hühnchen" in der Kategorie Norden ausprobiert. Sehr geil, vor allem mit der sirupartigen Honig-Essig-Trockenfrucht-Sauce. 
Allgemein muss ich sagen, dass mir das Buch sehr gefällt, denn 1. enthält es sehr viele historische Vorlagen an Rezepten (z.B. elisabethanische Kuchenartige oder poudre douce), gibt aber auch moderne Varianten an. Ungewöhnliche oder schwer aufzutreibene Fleischsorten werden mit Vorschlägen für Alternativen angegeben, auch sonst ist die Aufmachung sehr schön gelungen. Ich denke, das wird sich vor allem für die LARP-Küche sehr lohnen. Aber seht selbst...


Freitag, 22. Januar 2016

Pseudo-Sporran (mit Insider)


Als hätte ich nicht genug Charaktere, hab ich jetzt noch einen angefangen, die hochländische Viehzüchterin und Jungmännin Saoirse Gael Ni Phadraig. Viel Leder, viele Erdtöne, viel geschnitzter Knochen, Piktenzipfelmützenoptik meets Hochlandfäntelkeltennordirgendwas. Mal wieder rumfänteln, ohne Rücksicht auf A-Verluste.

Dazu gibt's als erstes einen Pseudo-Sporran als Geldbörse, dessen Deckel ich mal wieder mit meinem geliebten Schraubenzieher punziert hab. Das Symbol ist alles andere als keltisch, sieht aber irgendwie so aus. Wer es erkennt, bekommt von mir eine Banane. ;) Beutel aus Rindernappa und Rest aus Blankleder, Knopf hab ich aus Rinderknochen geschnitzt. Gut eingerieben mit Bienenwachsleinölmix und dunklen Sorten Schuhcreme für den Used Look. 

Bisher hab ich leider noch keine Anzeichen von "innen größer als außen" bemerkt.

Donnerstag, 14. Januar 2016

Winterthing 2016

 
Wir hatten Schnee auf Burg Lohra! *_*

Kleinzeug, Fußbänder, Hose mit Zeug, aktuelle Stand Hosenbeinsaum

Thing ist also wieder vorbei und um die Zeit drumherum hab ich einiges an Kleinkram für Wikingerfrau #2 gewerkelt. Endlich habe ich die Skjoldehamngugel aus dem verhältnismäßig authentischen, von mir birkengefärbten 2/1-Köper beendet und mit Bändern versehen, als auch die Hose des Fundes nachgebaut. Wobei ich da die Nähte von der Außen- an die Innenseite verlegen musste, weil der Stoff an manchen Stellen zu knapp bemessen war und ich zwei Keile im Schritt einsetzen musste. Also hat sie jetzt halt Keile. So oder so: super comfy und überraschend warm, trotz des dünnen, birkengefärbten 2/2-Köpers (mit naturbraunem 2/2 als Bund).

Außerdem: paar Perlen gemacht, noch weitere Nadeln, meine Nadeldose gepimpt (mit Geweihnadeln, Kupferelement und verstärkter Kette aus selbstgedrehten Bronzeringen), aus einer Borte vom letzten Jahr mit einer Bronzeschnalle einen Gürtel gemacht und aus Eichenholz ein Webschiff für den Bortenwebstuhl.

Nicht zu vergessen: die Fußbänder, die zur Skjoldehamnhose gehören. Sie haben die passende Länge, allerdings ist die Borte nicht das eigentliche Muster (ich kann nicht brettchenweben, zu wenig Garn in Indigoblau da), sondern eine von den Farben (alle aus meinem Farbtopf, Krapp, Indigo, Birke) und vom Stil inspirierte Borte, von der ich insgesamt ca. 2,20 m in einer Nacht gewebt hab. Kettrips halt. Überhaupt heißt Skjoldehamn: viiiiiel Flechtarbeit. Spiral-Rundschnüre, geloopte Fischgratbänder, mehrfarbige Fischgratbänder, doppelte Fischgratbänder mit 24 (!) Schnüren... es sind noch nicht mal alle Verzierungen auf der Hose und der eigentliche Gürtel ist auch nicht durch, weil ich ein Klöppelkissen brauche. Meine Schuhrekonstruktion im Samistil mit Fundanlehnugn aus Kuhfell (etwa wie hier) ist auch grandios gescheitert. Diese Darstellung macht mich noch fertig. Dabei sieht das alles am Ende gar nicht mal nach sooo viel aus, aber die Arbeit, die dahinter steht... puh.

Ich hatte noch eine Knochennadel nach York-Fund gemacht (wie hier die dritte von links), aber die gefiel jemandem auf dem Thing so gut, dass ich sie verkauft hab. Dabei gemerkt: Knochennadeln sind geiler als Fibeln.

Und hier noch ein schlechtes Handyfoto meines kleinen Intime-Marktstandes beim Winterthing: